Reisach, mein Heimatort und ich, Georg Schertl (Pickl Schorsch)

grüßen alle Besucher dieser Seiten.

 

Dorffahne, der Dorfbrunnen ist nach der    Reisach, der Reisacher Spielplatz wurde als

Restaurierung eine Art Wahrzeichen von    schönster des Landkreises ausgezeichnet. In  

Reisach und diente als Logo für die Fahne.  unserem schönen Ort, fand auch schon der    

Tag der offenen Gartentür statt. Ausführliches dazu:  Auf der von Rudi Ernst  sehr schön gestalteten  Homepage:  Reisach-Vilseck. (Siehe Linkseiten)

Der Spielplatz ist Dank eines Sponsors und dem Erlös bei den Dorffesten um eine Attraktion reicher. Die Stadt Vilseck baggerte das Fundament aus. Alle anderen Arbeiten erledigten die Reisacher selbst.

 

Ortsname Reisach

Ortsnamen haben einen unterschiedlichen Ursprung. Eine zeitliche Einordnung dieser Namen ist nicht immer leicht möglich.
In die Rodungstätigkeiten im 11. und 12. Jahrhundert sind wohl die mit -ach endenden Orte einzuordnen. Das Althochdeutsche -ahi , Mittelhochdeutsch -ech führte zu Niederhochdeutsch -icht. Die alte Form ist noch in manchen Ortsnamen erhalten geblieben.
Reisach , 1385 Roisech, 1460 Risach, ist auf Althochdeutsch ris = Zweig zurückzuführen, das mit der Endung -ahi wurde zu -risahi = Gebüsch, Gesträuch, weitergebildet.
Der Ortsname hat eine Beziehung zu Reis = Wald. Die Wortendung „ach“
bezeichnet hier ein größeres Vorkommen von Bäumen und Sträuchern. Reisach
bedeutet also Siedelplatz bei den Reisern.

Eine weitere Version (mündlich überliefert von unseren Vorfahren) lässt vermuten, dass der Name Risach von den Namen des Raubritters Graf von Risahe abgeleitet ist.
Dieser hatte, angeblich, im Mittelalter seinen Sitz auf dem jetzigem Anwesen Hausnummer 9.
Laut Erzählungen unserer Vorfahren stammt das schräge und sehr dicke Mauereck des Wohnhauses Nr.9 im Nord - Westen noch aus dieser Zeit, und von der Behausung des Ritters.

Wann sich in Reisach die ersten Siedler ansässig machten, kann man nur vermuten.
Da in Schlicht ca. 2000 vor Christus die Ersten siedelten und in dieser Umgebung von Ausgrabungen in der Bronzezeit berichtet wird, kann man davon ausgehen, dass auch in Reisach schon vor Christus gesiedelt wurde.
Sogenannte Erdfall-Löcher, unerforschte Vertiefungen im ebenen Gelände, die damals nicht beachtet wurden, sind vermutlich auch Hinweise auf Gräber oder eingestürzte Kellergewölbe aus sehr früher Zeit. (Eventuell Bronzezeit.)
In Reisach war so ein Loch in der Lohwiese, Besitzer Graf Nr.11. Jetzt, anno 2005, Familie Einhäupl aus Vilseck.
Die Lohwiese befindet sich unterhalb der jetzigen Bushaltestelle, Richtung Schlicht.

 

                         

Wissenswertes über Reisach ist in meinem Buch zu lesen. Ein kleiner Teil ist auch auf diesen Seiten veröffentlicht.

 

Reisach gehört zur FFW Sigl. Ausführliches: Feuerwehr-Sigl (Siehe Linkliste)

 

              

 

                       

  


 

 

 

                                                            










 

 

 

 

 

 

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